Problemkind Alleinfuttermittel
- yunapf
- vor 5 Tagen
- 9 Min. Lesezeit
Wenn du deinem Hund Fertigfutter fütterst oder du im Internet auf der Suche nach einem geeignetem Futter bist, wirst du nicht um die Empfehlung drum herum kommen, dass das Futter als "Alleinfuttermittel" ausgewiesen sein sollte. In diesem Blogbeitrag möchte ich dir erklären, warum ein Alleinfuttermittel nicht unbedingt das ist, wofür du es hältst.
Inhaltsverzeichnis
Das sagt das Gesetz
Nährstoffe unter der Lupe
Alleinfuttermittel - gibt es das überhaupt?
Rassespezifische Futtermittel
Pauschale Empfehlungen
Fazit
Das sagt das Gesetz
Die EU-Verordnung (EG) Nr. 767/2009 bildet die zentrale gesetzliche Grundlage auf EU-Ebene für die Bezeichnung und Vermarktung von Nutz- und Heimtierfutter. Hier wird zum Beispiel definiert, was ein Futtermittel ist, wie es heißen darf oder welche Werbeaussagen darüber erlaubt sind. Wir schauen uns hier heute mal die Bezeichnung "Alleinfuttermittel" genauer an.
Laut oben genannter Verordnung definiert sich ein Alleinfuttermittel wie folgt:
""Alleinfuttermittel" Mischfuttermittel, das wegen seiner Zusammensetzung
für eine tägliche Ration ausreicht;"
Um diese karge Definition etwas näher zu erläutern: Ein Alleinfuttermittel soll bei alleiniger Fütterung den Bedarf eines Tieres decken. Als Referenz wird hier (wenn wir über ein Alleinfuttermittel für Hunde sprechen) ein gesunder, normal aktiver Hund genutzt. Das lassen wir für den Moment so stehen und werfen einen genaueren Blick auf die genauen Vorschriften.
Neben fast schon selbstverständlichen Dingen, wie
ein Futtermittel darf nicht gesundheitsschädigend sein
ein Futtermittel muss für den angegebenen Verwendungszweck geeignet sein
bei bestimmungsgemäßer Fütterung muss ein Futtermittel sicher sein
wird auch vorgeschrieben, dass Werbeaussagen nicht irreführend sein oder Heil- oder Krankheitsversprechen machen dürfen.
Der eben genannte Verwendungszweck wird auch Zweckbestimmung genannt. Hiermit ist z.B. Alleinfuttermittel oder Ergänzungsfuttermittel gemeint.
Hier einmal die Definition von Ergänzungsfuttermittel, um die Unterschiede deutlich zu machen:
""Ergänzungsfuttermittel" Mischfuttermittel, das einen hohen
Gehalt an bestimmten Stoffen aufweist, aber aufgrund seiner
Zusammensetzung nur mit anderen Futtermitteln zusammen
für die tägliche Ration ausreicht;"
Des Weiteren muss das Futtermittel einige Pflichtangaben aufweisen. Darunter zählen neben der Zweckbestimmung unter anderem auch das Mindesthaltbarkeitsdatum, die Chargennummer oder auch die analytischen Bestandteile. Zu diesen gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtangaben zählen noch ein paar weitere Dinge, die aber für das Verständnis dieses Blogartikels nicht weiter relevant sind.
Wichtig zu wissen ist, dass der Hersteller allein die Verantwortung dafür trägt, dass sein Futtermittel den rechtlichen Vorgabe entspricht, die Kennzeichnung korrekt ist und die Zweckbestimmung eingehalten wird.
Da ich nicht möchte, dass dieser Artikel zu zäh wird, gehen wir doch mal etwas in die Kritik oder auch zu dem, was nicht zu den gesetzlichen Vorschriften zählt. Denn dann wird das Grundproblem schon leicht ersichtlich.
Neben den analytischen Bestandteilen ist es keine Pflicht andere Nährstoffanalysen anfertigen zu lassen. Nun könnte der ein oder andere denken: Aber wie will man denn als Hersteller sonst sichergehen, dass oben genannte Regularien eingehalten werden können? In der Theorie würde es reichen, dass der Hersteller intern belegen könnte, weshalb sein Futter ein Alleinfuttermittel ist. Hier muss nicht die Rede von Analysedaten sein. Eine interne Hochrechnung würde ausreichen.
Im Detail bedeutet das, dass man sich jeweils die Magnesiumwerte der einzelnen Komponenten seiner Zusammensetzung raussucht und die Zahlen dann jeweils so umrechnet, dass es mit der verwendeten Menge der Komponenten in der Zusammensetzung übereinstimmt. So erhält man am Ende des Tages ein Hochrechnung. Und dies ist meines Erachtens nach eines der größten Probleme. Das Gesetz gibt keine Pflichtanalysen vor.
Das führt zum zweiten Problem, denn vor Verkaufsstart eines neuen Produkts, ist keine behördliche Zulassung vorgeschrieben, bei der potenzielle Lücken oder Überdosierungen entdeckt werden könnten. Derartige Kontrollen erfolgen stichprobenartig nach Markteintritt. Allerdings auch nicht so, wie man sich das vielleicht vorstellt. In diesen Kontrollen geht es eher um Einhaltung der in der Verordnung geregelten Pflichten wie Kennzeichnung, verbotene Stoffe oder Irreführung. Es geht nicht primär um eine langfristige Nährstoffversorgung oder eine individuelle Eignung. Zu dieser Art "tiefen Kontrolle" könnte es erst kommen, wenn es einen triftigen Grund dafür gibt, der diesen Arbeitsaufwand rechtfertigen würde.
Neben all den Dingen, die oben genannte Verordnung also regelt, möchte ich einmal aufzählen, was sie nicht regelt:
keine Pflicht einer vollständigen Nährstoffanalyse
keine Langszeitfütterungsstudien
die Zusammensetzung muss nicht 100 % transparent sein
keine Regelungen zur Bioverfügbarkeit verschiedener Nährstoffe
keine Prüfung der angegebenen Fütterungsempfehlung hinsichtlich der Nährstoffdeckung
die Berechnungsgrundlage der Nährstoffe muss nicht offengelegt werden
keine Kontrollen vor Markteintritt
Keine Garantie, dass jeder Hund mit einem solchen Futter tatsächlich optimal versorgt ist
Nährstoffe unter der Lupe
Ich möchte hier nicht gezielt auf jeden Nährstoff eingehen oder alle möglichen Folgen aufzählen, sondern aufzeigen, dass Futtermittel, die sich Alleinfuttermittel nennen, Lücken aufweisen. Lücken, die gegebenenfalls durch kleine gezielte Supplementierungen geschlossen werden könnten. Die folgenden Nährstoffdiagramme orientieren sich alle an dem Energielevel meiner Hündin Yuna und können so gut miteinander verglichen werden.

Das hier zu sehende Nährstoffdiagramm gehört zu einem halbfeuchten Trockenfutter, welches als Alleinfuttermittel deklariert ist. Um die Mindestanforderungen der jeweiligen Nährstoffe zu decken, sollten sich die Balken über der 100-er Linie befinden. Es ist direkt zu erkennen, dass Kalium, Kupfer, Jod, Vitamin B2, Biotin, Pantothensäure und die Omega-Fettsäuren nicht gedeckt sind. Auch liefert dieses Futter zu viel Phosphor in Verhältnis zu Calcium. All diese Punkte könnten mit ein paar gezielten Ergänzungen zurecht gerutscht

werden. Wie das dann aussehen könnte, ist in folgendem Diagramm zu sehen.
Aber werfen wir doch mal einen näheren Blick auf ein Nassfutter, welches ebenfalls als Alleinfuttermittel im Internet zu finden ist. Ich habe für diesen Blogartikel übrigens bewusst Futtermittel rausgesucht, welche sich leicht optimieren lassen. Dass es auch anders aussehen kann, wird im Verlauf deutlich. Im folgenden Diagramm sind wieder ein paar Lücken zu erkennen.

Betroffen sind hier Calcium, Vitamin E, Biotin, Vitamin B2, Pantothensäure sowie die Omega-Fettsäuren. Mit nur vier Ergänzungen, von denen zwei Öle und zwei Nährstoffpulver sind, verwandelt sich das Diagramm in eine bedarfsdeckende Ration. Ich kann mir jetzt vorstellen, dass der ein oder andere bei manchen hier aufgezeigten Unterversorgungen vielleicht denkt "Das sind ja nur ein paar Prozente. Deshalb wird ja wohl nichts passieren.". Aus

diesem Grund möchte ich für unser Nassfutter-Beispiel mal den Hund wechseln. Mit Yuna habe ich eine Hündin, die einen recht hohen Energieverbrauch hat. 91 % in der Energie sind also schon eher hoch. Nicht jeder Hund hat aber einen hohen Umsatz. Viele Hunde bei mir in der Beratung befinden sich auch gern zwischen 60 - 70 %. Und genau das möchte ich hier nochmal grafisch darstellen - ohne Ergänzungen. Es handelt sich hier

um das gleiche Nassfutter, aber einen anderen Hund. Ein Futter welches als Alleinfuttermittel deklariert ist. ""Alleinfuttermittel" Mischfuttermittel, das wegen seiner Zusammensetzung
für eine tägliche Ration ausreicht;"
Ich habe bereits erwähnt, dass ich für diesen Abschnitt des Blogartikels mit Absicht Futtermittel gewählt habe, welche sich leicht optimieren lassen. Natürlich darf man hier nicht vergessen, dass es sehr viele Futtermittel gibt, die sich nicht optimieren lassen, da teilweise starke Überversorgungen vorliegen. Im folgenden Diagramm möchte ich auf ein

solches Problem aufmerksam machen. Hier ist ein Nassfutter zu sehen, welches ebenfalls als Alleinfuttermittel für ausgewachsene Hunde deklariert ist. Hier kann man nicht mit ein paar zusätzlichen Ergänzungen aushelfen, da sich Eisen und Vitamin A in Bereichen der Überversorgung aufhalten. Konzentrieren wir uns im nächsten Abschnitt dieses Blogbeitrags also auf das warum.
Alleinfuttermittel - gibt es das überhaupt?
Ohne viel drum herum zu reden, möchte ich direkt oben genannte Frage beantworten. Nein, ein Alleinfuttermittel, so wie es eigentlich gedacht ist, kann es nicht geben.
Ich möchte erklären warum.
Per Definition handelt es sich bei einem Alleinfuttermittel um ein Futtermittel, das bei alleinige Fütterung den täglichen Bedarfs eines Tieres deckt. In unserem Fall den des Hundes. Doch genau da startet das Problem. "Den Hund" gibt es nicht. Selbst Hunde derselben Rasse, im selben Alter können komplett unterschiedliche Bedürfnisse haben. Alter, Aktivität, Stoffwechsel, Verwertung der einzelnen Nährstoffe, Kastration, Muskelmasse, Gesundheitszustand oder auch der individuelle Energieverbrauch beeinflussen den Nährstoffbedarf erheblich. Und trotzdem suggeriert die Bezeichnung "Alleinfuttermittel" häufig, dass ein einziges Produkt pauschal dafür geeignet sei, um jeden Hund bedarfgerecht zu versorgen. Aber genau das ist in der Praxis wesentlich komplexer.
Ein Hund frisst nicht nach seinem errechneten Nährstoffbedarf, sondern nach seinem Energiebedarf. Die aufgenommene Nährstoffmenge ist dabei direkt an die Futtermenge gekoppelt.
Hersteller berechnen Fütterungsempfehlungen anhand eines durchschnittlichen Hundes. Dieser Hund ist ausgewachsen, gesund und normal aktiv. Ich denke wir müssen uns nicht über die Definition von ausgewachsen unterhalten. "Gesund" könnte an der ein oder anderen Stelle eventuell eine genauere Beschreibung benötigen. Bei "normal aktiv" wird es tatsächlich etwas schwierig. Was ist normal aktiv? Ist ein Hund, welcher nur Gassi geht und sonst keiner Aktivität nachgeht normal aktiv oder vielleicht doch eher nicht? Ab wann ist die Aktivität nicht mehr als normal zu betrachten?
Diese Gedanken macht man sich beim Futterkauf meist nicht und dreht mit Leichtigkeit den Sack oder die Dose um, um sich ein Bild der empfohlenen Tagesmenge zu machen.
Die theoretische "Bedarfsdeckung" gilt aus Herstellersicht nur dann, wenn die empfohlene Fütterungsmenge auch tatsächlich gefüttert wird. Nimmt dein Hund aber beispielsweise mit dieser empfohlenen Menge zu, reduziert jeder selbstverständlich die Futtermenge. Dieser reduzierte Energiebedarf hat häufig zur Folge, dass weniger Nährstoffe aufgenommen werden, während Hunde mit höherem Bedarf mitunter deutlich über den Toleranzbereichen der Nährstoffe liegen können.
Die im vorherigen Abschnitt gezeigten Nährstoffdiagramme machen dieses Problem sichtbar.
Bedarfswerte sind wissenschaftlich ermittelte Richtwerte, die angeben sollen, wie viel ein Hund von einem bestimmten Nährstoff durchschnittlich benötigt. Häufig wird hier mit Sicherheitszuschlägen gearbeitet, den Toleranzbereichen, um Versorgungslücken zu vermeiden. Es wird hier zwischen verschiedenen Lebensphasen und gesundheitlichen Anforderungen unterschieden.
Rassespezifische Futtermittel
Nachdem ich also bereits versucht habe zu erläutern, dass der Bedarf von Hunden sehr individuell sein kann, könnte sich die nächste Frage stellen: Was ist mit rassespezifischen Futtermitteln?
Die Idee dahinter und die Werbetexte auf den Seiten der Hersteller klingen erstmal logisch nachvollziehbar. Verschiedene Hunderassen bringen unterschiedliche körperliche Eigenschaften, Prädispositionen oder Aktivitätsprofile mit sich. Dementsprechend nutzen das einige Hersteller für Werbung mit speziell angepassten Rezepturen für bestimmte Rassen.
In der Praxis sieht das allerdings etwas anders aus. Selbst innerhalb einer Rasse können sich Hunde erheblich unterscheiden. Ja, es gibt häufig rassespezifische Probleme, die sich auch bei mir im Beratungsalltag immer wieder zeigen, jedoch sagt die Hunderasse allein nur begrenzt etwas über den tasächlichen Bedarf eines Individuums aus.
Und genau hier zeigen dich erneut grundsätzliche Schrierigkeiten mit pauschalen Ernährungskonzepten: Je allgemeiner eine Empfehlung formuliert wird, desto schwieriger wird es, die Individualität eines einzelnen Hundes zu berücksichtigen. Aber gleichzeitig bedeuten pauschale Formulierungen natürlich auch, dass sich eine breitere Masse angesprochen fühlt. Das aber nur als Nebengedanke.
Pauschale Empfehlungen
Eine der meistgestelltesten Fragen auf meinem TikTok Account ist wohl: "Welches Hundefutter kannst du empfehlen?". Meine Antwort darauf ist: "Gar keins.". Okay, um ehrlich zu sein halte ich mich auf TikTok nicht ganz so kurz und versuche zu erklären, weshalb dies nicht möglich ist. Ich hoffe mit diesem Blogartikel natürlich eine sehr ausführliche Erklärung zu liefern.
Betrachten wir die bisherigen Kapitel dieses Beitrags, wird schnell deutlich, wie individuell Ernährung tatsächlich ist. Trotzdem gibt es genügend Content Creator da draußen, die Futtermittel präsentieren, Rabattcodes um sich schmeißen und von ihren tollen Erfahrungen berichten. Selbst wenn dafür kein Geld fließt und die Empfehlung unentgeldlich erfolgt, ist und bleibt es eine subjektive Erfahrung.
Besonders problematisch werden diese pauschalen Empfehlungen, wenn sie anhand von einzelnen Merkmalen erfolgen. Klassisch sind hier folgende Punkte:
ein hoher Fleischanteil
eine offene Deklaration
persönliche Erfolgsgeschichten
natürliche Inhaltsstoffe
Um ehrlich zu sein könnte ich über jeden einzelnen Punkt einen eigenen Artikel schreiben, doch bleiben wir vorerst beim Thema der pauschalen Futterempfehlungen und der Individualität.
Für mich erschließt es sich tatsächlich nicht, weshalb man auf zufällig ausgespielte TikToks hört, die einem ein Futter empfehlen wollen, denn hier geht es ja im Endeffekt um die Gesundheit des eigenen Hundes. Nur weil ein Futter bei Person XY funktioniert, lässt sich daraus nicht automatisch ableiten, dass es auch für andere Hunde gilt. Ich möchte an dieser Stelle an die Vergleiche der Nährstoffdiagramme erinnern.
Dazu kommt, dass jegliche Futterempfehlungen in der Regel ohne Beurteilung der Nährstoffe erfolgen. Es geht um Oberflächlichkeiten und nicht um den individuellen Fall. Und ehrlicherweise schockiert es mich immer sehr zu lesen, wie viele Menschen diese Art Empfehlungen dankend entgegen nehmen . "Das probiere ich mal aus"
Gleichzeitig bekomme ich auf TikTok gern folgenden Kommentar: "Man muss nicht aus allem eine Wissenschaft machen".
In der Theorie stimme ich dieser Aussage zu. In der Praxis können Hunde jedoch nicht entscheiden was sie fressen, denn wir Menschen haben sie zu uns nach Hause geholt. Wir tragen Verantwortung. Und am Ende des Tages ist Ernährung eben sehr komplex. Das übrigens auch für uns Menschen. Auch wir müssten so einiges an Suplementen nehmen, auch wenn das nicht jeder macht.
Fazit
Hundeernährung wird oft in ganz klare Kategorien unterteilt. Gut oder schlecht, Fertigfutter oder Barf, Alleinfuttermittel oder Ergänzungsfuttermittel. Diese Unterteilungen können Sicherheit vermitteln. Ob es sich hier um vermeintliche Sicherheit handelt oder nicht, lasse ich an dieser Stelle einfach mal für jeden offen stehen.
Beschäftigt man sich einmal genauer mit der gesunden Versorgung eines Hundes wird deutlich, dass Ernährung keiner klaren oder einfachen Kategorie folgt. Zu viele Faktoren beeinflussen, ob ein Futter gut oder schlecht ist, bedarfsdeckend oder nicht. Und vielleicht liegt ja genau hier der wichtige Punkt. Nicht jedes System, das Sicherheit verspricht, bildet automatisch die Realität ab.
Ich möchte mit diesem Beitrag nicht sagen, dass Orierntierungen oder rechtlich festgelegte Standards grundsätzlich falsch sind. Die sind notwendig, um überhaupt eine Grundlage zu schaffen. Gleichzeitig ersetzen sie aber keine Betrachtung des Individuums. Außerdem bietet das Futtermittelrecht einen Spielraum und darauf möchte ich aufmerksam machen. Am Ende bleibt Ernährung immer ein Zusammenspiel aus Theorie und Praxis, aus Berechnungen und Beobachtungen, Richtwerten und Realität.
Deshalb sollte die Frage eigentlich überhaupt nicht heißen: "Welches Hundefutter kannst du empfehlen?", sondern "Welches Hundefutter passt wirklich zu meinem Hund?". Und genau diese Antwort bekommt man selten durch eine pauschale Empfehlung oder Blick auf einen Futtermittelsack, sondern durch eine individuelle Betrachtung des einzelnen Hundes.

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